Schmöker

Eine sinnvolle Alternative zur festsitzenden Apparatur kann die Aligner-Behandlung darstellen. Dabei handelt es sich um transparente, herausnehmbare Kunststoffschienen, welche die Vorteile von festsitzenden und herausnehmbaren Zahnspangen vereinen. Diese Schienen müssen mindestens 22 Std. pro Tag getragen werden. Die Mundhygiene ist während der Behandlung nicht eingeschränkt.

Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?

Ja, in manchen Fällen ist eine sogenannte kieferorthopädische Frühbehandlung im Milchgebiss oder frühen Wechselgebiss notwendig. Es handelt sich hierbei um eine kurzzeitige Behandlung (ca.1 bis 1 ½ Jahre), um eine weitere Verstärkung der Fehlstellung zu verhindern. Notwendig wird diese bei Kreuzbissen, dem progenen Formenkreis (Unterkiefer scheint im Vergleich zum Oberkiefer zu weit vorne) oder bei stark vergrößerten Frontzahnstufen (= Abstand zwischen Ober- und Unterkieferfrontzähnen). Letzteres ist beispielsweise behandlungsnotwendig, um die stark vorstehenden Oberkieferfrontzähne vor einem Zahnunfall zu schützen. Durch eine Frühbehandlung kann man auch einer späteren Extraktion von bleibenden Zähnen aufgrund von Platzmangel vorbeugen.

Nein, in der Regel nicht. Alle Veränderungen, die an der Zahnspange (herausnehmbar oder festsitzend) vorgenommen werden, sind so gering, dass teilweise zwar geringer Druck spürbar ist, jedoch selten Schmerzen entstehen.

Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?
Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?

Ein kieferorthopädisches Rezidiv, d. h. ein Rückfall in die alte Zahnfehlstellung kann mehrere Ursachen haben. Insbesondere durch das unregelmäßige Tragen oder das Auslassen der nächtlichen Zahnspangen nach der kieferorthopädischen Therapie haben die Zähne eine starke Tendenz und dann auch die Möglichkeit, sich in ihre alte Zahnstellung zurückzubewegen. Ein anderer Grund kann in der mangelnden Stabilisierung durch die Gegenbezahnung liegen.

Eine kieferorthopädische Behandlung kann in diesem Fall erneut durchgeführt werden, mit besonderem Augenmerk auf eine stabile Retentionsphase. Ein festsitzender Retainer im Frontzahnbereich sollte daher in jedem Fall nach einer kieferorthopädischen Behandlung zum Einsatz kommen.

Bei den meisten Zahn- und Kieferfehlstellungen ist eine kieferorthopädische Behandlung im späten Wechselgebiss indiziert. Im Alter von 9-10 Jahren sollte man beachten, dass das Wachstum (insbesondere der Kiefer) enorm ausgenutzt werden kann; Ein Wachstumsmaximum ist bei Mädchen im Alter von ca. 12 Jahren und bei Jungen im Alter von ca. 14 Jahren zu erwarten. Somit sollte im Idealfall eine kieferorthopädische Behandlung vorher initiiert werden.

Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?
Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?

Nein, man kann Brackets auch aus Keramik verwenden. Diese haben allerdings einen gewissen Eigenkostenanteil.

Ja, prinzipiell schon, aber es sind einige Besonderheiten zu beachten:

Das Wachstum ist abgeschlossen, die Kieferlage kann nur noch in sehr geringem Maße kieferorthopädisch beeinflusst werden. Im Extremfall ist eine kombiniert kieferchirurgisch-kieferorthopädische Lagekorrektur der Kiefer notwendig. Zahnbewegungen finden trotz abgeschlossenem Wachstum noch statt.

Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?
Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?

Manche Patienten haben das Gefühl, dass sich aufgrund von durchbrechenden Weisheitszähnen die Zähne verschieben. Wissenschaftlich wird diese Problematik kontrovers diskutiert.

Dieser Schritt zählt ebenfalls zur kieferorthopädischen Prophylaxe. Ein vorzeitiger Milchzahnverlust ist in manchen Fällen problematisch. Milchzähne gelten als Platzhalter für die folgenden bleibenden Zähne. Bei Verlust geht oftmals wertvoller Platz für die bleibenden Zähne verloren, wenn die Nachbarzähne durch Wandern die Lücke verkleinern. Man kann durch einen kieferorthopädischen Lückenhalter (Zahnspange) den Platz offen halten und entgeht somit dem beschriebenen Problem. Eine frühzeitige Vorstellung beim Kieferorthopäden ist in diesem Falle ratsam.

Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?
Wann findet die Erstvorstellung bzw. der Behandlungsbeginn statt?

Diese Angewohnheit (auch Habit genannt) kann spielerisch mit Hilfe des kleinen Patienten selbst und durch Unterstützung vom Kieferorthopäden erfolgreich abgewöhnt werden. Die Abgewöhnung erfolgt in vielen Fällen erfolgreich mittels eines sogenannten Lutschkalenders. Es gibt auch verschiedene, kleine Apparaturen, wie die Mundvorhofplatte, die ein Abgewöhnen erleichtern und es zulassen, dass Zähne und Kiefer regelrecht weiter wachsen können.

Zahnwanderungen im Alter ab 18 Jahren sind durchaus normal und stellen unter bestimmten Voraussetzungen die Regel dar:

Bei Zahnfehlstellungen sind die Kontakte zwischen den Zähnen nicht optimal und mindern eine Stabilisierung. Die natürliche Wanderungstendenz der Zähne zusammen mit diesen instabilen Kontaktpunkten kann bewirken, dass sich milde Zahnfehlstellungen stärker ausprägen. Zur Korrektur der Zahnfehlstellung werden vornehmlich Aligner (Schienen) oder eine festsitzende Apparatur eingesetzt.

Nach der aktiven kieferorthopädischen Behandlung (Dauer im Durchschnitt 1 1/2 Jahre) schließt sich eine Haltephase (sog. Retention) zur Stabilisierung des Ergebnisses an. In der Regel wird von innen an die Frontzähne ein dünner Draht (sog. Retainer) geklebt. Unterstützt wird diese Stabilisierung durch Nachtzahnspangen, welche entweder aus Acryl oder Kunststoff bestehen.

Zahnwanderungen im Alter ab 18 Jahren sind durchaus normal und stellen unter bestimmten Voraussetzungen die Regel dar:

Bei Zahnfehlstellungen sind die Kontakte zwischen den Zähnen nicht optimal und mindern eine Stabilisierung. Die natürliche Wanderungstendenz der Zähne zusammen mit diesen instabilen Kontaktpunkten kann bewirken, dass sich milde Zahnfehlstellungen stärker ausprägen. Zur Korrektur der Zahnfehlstellung werden vornehmlich Aligner (Schienen) oder eine festsitzende Apparatur eingesetzt.

Nach der aktiven kieferorthopädischen Behandlung (Dauer im Durchschnitt 1 1/2 Jahre) schließt sich eine Haltephase (sog. Retention) zur Stabilisierung des Ergebnisses an. In der Regel wird von innen an die Frontzähne ein dünner Draht (sog. Retainer) geklebt. Unterstützt wird diese Stabilisierung durch Nachtzahnspangen, welche entweder aus Acryl oder Kunststoff bestehen.